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Der dänische Hersteller KISS (jetzt Linksys) vermarktet seit Jahren netzwerkfähige
Media-Player und Festplatten-Recorder und setzt dabei auf eine Linux-Systemsoftware in den Geräten, die es erlaubt, sogar Webserver in das Gerät zu integrieren. Internet-Radio, EPG (electronic program guide) und weltweite Wettervorhersage gibt es natürlich sowieso.
Microsoft versucht sich mit seiner aufgefrischten "
Media Center Edition" von Win XP zu positionieren und macht mit dem neuen Windows Vista sogar die XBox zum Media-Streamer.
Sony hat in der Präsentation der neuen Konsole Playstation 3 (PS3) das Gerät mit BluRay-Player vorgestellt. Die einseitige BluRay Disc hat bis zu gigantische 25 GB Speicherplatz, bisher waren 4,7 GB bei DVDs die Grenze. In der PS3 sind ebenfalls Streaming Funktionen enthalten, um die Spiele-Console als
Media-Server nutzen zu können. So wird die PS3 zum zur Zeit günstigsten (ca. 600€) Blu-Ray Player.
NAS (Network Attached Storage) Festplatten mit 500 GB Plattenspeicher und mehr werden mittlerweile auch mit Media-Server und integriertem Linux System hergestellt.
So hat der taiwanesische Hersteller QNAP in seine NAS-HDDs "TS-101" und "TS-201" den Media-Server "TwonkyMedia" integriert und bekommt so bei mpc.com den Award "Best Design and Best Buy".
Und Intel versucht mit Viiv™ eine Standardisierung der Hard- und Software und des Lizenz-Managements durchzusetzen, denen sich jetzt einige Hersteller anzuschließen scheinen.
Der Markt ist also recht unübersichtlich, und wir wollen versuchen ein wenig Klarheit in die Begriffe und Technik zu bringen und darüber hinaus einen Marktüberblick im Bereich "
Media-Center", "Media Center PCs" (HTPC) und
Media Server zu geben.
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